Das Kalb

Unsere Tiere sind Kreuzungen (Mutter Braunvieh Vater Limousin).
Die Kälber kommen bei uns auf die Welt und erhalten sofort genügend Kolostrummilch der Mutter. Dies ist notwendig, weil die Kälber ohne eigene Immunität auf die Welt kommen. Die Milch dient zur natürlichen passiven Schutzimpfung. Bei der Geburt achten wir auf höchste Sauberkeit, um eine Übertragung von Krankheiten sehr gering zu halten. Das Wohl der Tiere steht bei uns an der obersten Stelle, deshalb sind die Kälber die ersten zwei Wochen unter spezieller Beobachtung. Wir gewährleisten immer Zugang zu Milch und frischem Wasser.


Das werdende Jungrind

Nach zwei Wochen kommen die werdenden Jungrinder in Gruppenhaltung, wo sie ihre natürlichen Kontakte mit anderen Jungrindern pflegen und ausleben können. In den nächsten zwei Monaten können die Jungrinder so viel Milch zu sich nehmen wie sie wollen. Weiter haben sie freien Zugang zu unserer eigenen natürlichen Heumischung mit vielen einheimischen Kräutern und Gräsern, welche wir selber anbauen. Zu jeder Zeit steht den Tieren ein trockener Liegebereich sowie freier Auslauf nach draussen zur Verfügung. Dazu gibt es auch Bürsten zur Körperpflege der Tiere, sowie andere Spielsachen zur Beschäftigung.


Das Jungrind

Nach dem dritten Lebensmonat wird die Ernährung der Tiere umgestellt wie es bei vielen Tieren und den Menschen natürlich ist.
Unsere Jungrinder werden, wie auch in der Natur, reine Raufutterverzehrer. Ab dem fünften Monat ernähren sich die Jungrinder nur noch von Heu, welches wir auch selber anbauen. Im Gegensatz zu anderen Betrieben erhalten unsere Tiere nur natürliches Heu und Weidegras im Auslauf auf der Weide. Wir verzichten auf die Zufütterung von Mais oder anderen energiebetonten Futtermittel, welche zu hohen täglichen Gewichtszunahmen führen würden. Es ist uns wichtig, dass wir durch diesen Verzicht die Qualität des Fleisches steigern, sowie das natürliche Fressverhalten der Rinder fördern.